Vom Dorfkind zur Areola-Expertin: Mein Handwerk in der «Zizerser Dorfzitig»

Mein Ziel: Vollkommene Natürlichkeit

Bei meiner Arbeit steht die Natürlichkeit deiner Brust im Vordergrund, damit du dich wieder rundum wohlfühlst. Wenn du vergisst, dass es ein Tattoo ist, habe ich meinen Job richtig gemacht. 

Als echtes Dorfkind bin ich in Zizers nach wie vor tief verwurzelt. Umso schöner war es, dass der Redaktor Bartholomé Hunger mich kürzlich an der Gesundheitsmesse «Sanagrischa» besucht hat, um über mein Fachgebiet, die paramedizinische (medizinisch-ästhetische) Areola-Pigmentierung zu berichten.

Ein Blick hinter die Kulissen: Tätowieren auf Kunsthaut

Vielleicht hast du das Foto im Artikel gesehen. Darauf bin ich hochkonzentriert am Tisch zu sehen, wie ich eine Areola auf Silikon-Kunsthaut tätowiere. Nein, das mache ich nicht in meiner Freizeit zum Spass, obwohl es faszinierend ist.

Die Arbeit auf Kunsthaut demonstriert eindrucksvoll die Präzision, die in diesem Handwerk erforderlich ist. Bevor ich die Nadel ansetze, geht es um das Mischen der perfekten Pigmente, das Verständnis von Licht und Schatten und die Beherrschung der 3D-Technik. Mein Ziel ist es, ein optisch absolut stimmiges und natürliches Erscheinungsbild der Brust wiederherzustellen, sodass man am Ende kaum einen Unterschied zu echtem Gewebe sieht.

Warum ein Areola-Tattoo?
Spoiler: Es ist kein Seemannsanker

Wenn die Leute hören, dass ich tätowiere, denken viele zuerst an Totenköpfe oder Tribals. Meine Kunst versteckt sich am liebsten so, dass man sie gar nicht bemerkt. Die Gründe, aus denen Menschen zu mir kommen, gehen unter die Haut und ans Herz.

Der letzte Schritt nach Brustkrebs: Nach dem medizinischen Marathon einer Brustkrebs-Erkrankung und Rekonstruktion fehlt im Spiegel oft das optische «Finish». Hier schliesse ich mit der Pigmentierung den Kreis, damit der Blick in den Spiegel endlich wieder Heilung statt Krankheit zeigt.

Ob Asymmetrien von Natur aus, verblasste Farben oder Narben nach einer Brust-OP (wie einer Verkleinerung oder Straffung), ich bringe die Symmetrie und das Wohlbefinden in deinem Körper zurück.

Von der Gesundheitsmesse nach Graubünden: Die Reise geht weiter

Vielleicht haben wir uns ja auch vor Kurzem auf der Gesundheitsmesse «Sanagrischa»  getroffen? Der Austausch dort hat mir wieder einmal gezeigt, wie wichtig Aufklärung bei diesem Thema ist. Viele Betroffene wissen gar nicht, was heute dank moderner Techniken alles möglich ist.

Der Zeitungsbericht war für mich der wunderschöne Startschuss für alles, was kommt. In Zukunft möchte ich nicht nur in Zürich für meine Kunden da sein, sondern auch in meiner alten Heimat, dem Kanton Graubünden, arbeiten.

Mein Ziel steht fest: Ich möchte zurück zu meinen Wurzeln. Dieser Wunsch treibt mich an, während mein Herzensprojekt wächst und neue Wege einschlägt.

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Egal, ob du aus der Region kommst oder auf meine Pläne in Graubünden gespannt bist: Wenn du Fragen zum Ablauf hast oder dich nach einer Brustkrebstherapie unverbindlich informieren möchtest, melde dich bei mir.


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